Ich habe vor kurzem in einer Fernseh-Reportage einen faszinierenden Vergleich gesehen, dass ich dachte mir fallen die Ohren ab.
Dort wurden vermeintliche Dickmacher untersucht und verglichen.
Darunter waren Brötchen, Äpfel und das heiß geliebte Croissant.
Das Ergebnis des Vergleichs war, dass ein Brötchen ja genauso viele Kalorien hätte, wie der Apfel. Frei nach dem Motto, beides sei gleichwertig, wenn man es dem Körper zuführe.
Ich verfolge diese Kalorien-Argumentation nun schon seit einiger Zeit und scheinbar fallen viele Menschen, die sich oberflächlich gesund ernähren möchten, um das Gewissen zu beruhigen, darauf herein.
Wie alles auf unserer Erde, ist alles miteinander verwoben und steht miteinander im Zusammenhang. Jede Vereinfachung auf einzelne Werte mag zwar das Modell vereinfachen, es verfälscht aber die Wahrheit.
Denn was gut für unseren Körper ist, ist nicht alleine über die Kalorien zu bewerten. Es zählen vielmehr die inneren Werte, wie "echte, natürliche" Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe usw., kurz gesagt das Leben.
Auch wenn sie fünf Äpfel essen, haben sie sich gesünder ernährt, als mit einem einzigen Brötchen.
Einfach zu merken ist:
Gut und gesund ist das, das wir auch in Mengen essen könnten, ohne dem Körper zu schaden. Was meinen Sie, trifft das eher auf das Brötchen zu, oder auf den Apfel?
Ihr Dipl.-Ing. Sebastian F. Scharrer